Buch

Hier mal eine kleine Leseprobe von meinem Buch.  Viel Spaß beim Lesen.

 

Menschenskind Hund

I Kapitel

 

Ein Hund wird gekauft!

 

Die Familie Lumovsiki ist eine tolle Familie. Der Vater Gilbert, arbeitet das ganze Jahr über als Systemadministrator in einer großen Zigarettenfabrik. Die Mutter kümmert sich um ihre beiden Söhne Fabian 7Jahre und Felix 5 Jahre. Seit ein paar Monaten kümmert sie sich auch noch um Trixi ein kleines niedliches Hundemädchen, welches sich ganz besonders die beiden jungen gewünscht hatten. Niemand weiß genau was es für ein Rasse ist dieser Hund, aber das ist eigentlich auch egal. Es ist ein niedlicher und wohlerzogener Hund dank Mama Claudia.

 

Die beiden Söhne hatten ganz schön viel Mühe ihre Eltern rum zu bekommen, sich einen Hund anzuschaffen. Sie versuchten es erst bei der Mutti aber sie wollte davon nichts hören. Sie sagte „ich habe mit euch beiden und dem Haushalt so viel zu tun, da kann ich mich nicht auch noch um einen Hund kümmern“. Felix war beleidigt und sagte, „dass musst du doch nicht liebe Mutti wir gehen mit dem Hund Gassi und Füttern ihn“. Aber die Mutti blieb bei ihrer Meinung obwohl sie fand, das sie sich viel zu wenig bewegt und ein Hund ihr eigentlich ganz gut tun würde. Darüber hat sie aber nie mit ihren drei Männern gesprochen. Sie wusste wie das bei ihren drei Männern war erst versprechen sie hoch und heilig regelmäßig mit dem Tier raus zu gehen und dann bleibt  alles an ihr hängen. Nein sagte sie ein Hund kommt mir nicht ins Haus. Die Jungen bearbeiteten ihren Vati und bekamen ihn auch schließlich rum. Der Vati sprach abends als die Kinder im Bett waren mit seiner Frau und versuchte sie zu überzeugen. „Die Jungen brauchen einen Hund sie müssen lernen Verantwortung zu übernehmen und das beste Mittel dazu ist ein Hund. So sagte die Mutter einen Hund“. „Mit dem gehen sie dann sicher morgens, mittags und am Abend Gassi“,fragte die Mutti? „Ja“, meinte der Vater „und uns tut es auch gut, wir gehen dann Abends mit dem kleinen Gassi, wenn unser Jungens schon im Reich der Träume sind“. „Das wäre doch schön so kann ich mich nach der Arbeit noch ein bisschen bewegen das tut mir gut und dir mein Schatz“, er wies auf die Hüften seiner Frau, die wirklich etwas fülliger geworden waren, „tut es auch gut“. „Ich weiß nicht“ sagte die Mutter „bzw. doch ich weiß wie das wird und an wem die eigentliche Arbeit mit dem Hund hängen bleibt“. „Lass mich noch eine Nacht darüber schlafen“. In dieser Nacht schlief die Mutter sehr unruhig sie träumte von einem kleinen Hund von zerknabberten Tapeten und zerbissenen Turnschuhen. Von heulenden Kindern die den Verlust ihrer geliebten Turnschuhe beklagten, von einem Ehemann der meckerte, weil er die gerade frisch renovierte Wohnung neu renovieren musste und von sich selbst wie sie schrubbend auf der Auslege wahre kniete um die kleinen Malörchen des Hundes zu beseitigen.

Am nächsten Morgen teilte sie der Familie, eigentlich schweren Herzen, ihren Entschluss mit und der war NEIN zum Hund. Fabian und Felix fingen an zu heulen. Der Vater brummte etwas vor sich hin streichelte seinen beiden Söhnen liebevoll über den Kopf und ging mit einem kurzen Gruß der seiner Frau galt, aus dem Haus um zur Arbeit zu gehen. „Na Toll“ sagte die Mutter „nun bin ich wieder Schuld und die böse“ und genau so fühlte sie sich auch, eigentlich konnte sie ihrem Mann und den Söhnen nur schlecht einen Wunsch abschlagen, aber nach dem Traum wollte sie einfach nicht.

Die Tage vergingen Fabian und Felix liefen bedrückt durch den Garten und spielten mit einem Stoffhund. Wahrscheinlich wollten sie der Mutter zeigen wie gut sie sich um einen Hund kümmern konnten. Der Vater war brummelig und wollte zu den Mahlzeiten nur noch fett arme Kost zu sich nehmen. Er meinte er wäre zu dick. Nach dem Abendessen ging er spazieren ohne seine Frau zu fragen ob sie mit ihm kommen wolle. Er zog seine Turnschuhe an nahm den Schlüssel der auf ein mal ein sehr langes Band hatte pfiff kurz und ging wortlos aus der Tür. Hm dachte die Mutter haben wir jetzt einen unsichtbaren Hund das wäre ja praktisch unsichtbare Hunde können keine Schuhe zerknabbern und auch keine Tapeten abreißen ganz zu schweigen das er auch den Teppich nicht schmutzig macht. Super so ein Hund, die Launen von meinen Männern ist nicht zu ertragen. Am nächsten Abend als ihr Mann wieder alleine weg gehen wollte schlich sie sich hinter ihm her. Gilbert lief zwei Straßen entfernt von ihrer kleinen Wohnsiedlung  zum Lupsteiner Weg  und blieb an einem Gartenzaun stehen. Hinter dem Gartenzaun lag ein Mittelgroßer Hund der umringt von vier kleinen Welpen war.

 

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Claudia trat zu ihrem Mann an den Zaun und war ganz entzückt von den kleinen Wesen. „Hast du den Kindern die kleinen Hunde schon gezeigt“, fragte sie ihn? „Nein das habe ich noch nicht, du willst ja keinen Hund haben“. „Komm“, sagte Claudia „wir fragen ob wir noch einen haben können, aber ein Mädchen muss es sein, ich möchte nicht länger die einzigste Frau in der Familie sein“.

 

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Eine nette ältere Dame trat an den Zaun und fragte ob die beiden einen Hund haben wollen und wie aus einem Mund sagten sie ja. Dann ging alles ganz schnell am nächsten Tag wollten Vater und Mutter wieder spazieren gehen und fragten die Jungen ob sie nicht mitkommen wollten. Erst maulten sie rum, als dann die Mutter sagte „wir habe eine Überraschung“ gingen sie doch neugierig mit. Sie ahnten nichts von dem was ihre Eltern für eine Überraschung hätten. Als sie ihn den Lupsteiner Weg ein bogen hörten sie von weiten fröhliches Hundegebell. Fabian und Felix schlug das Herz bis zum Hals sie wagten nicht zu fragen, sahen dann aber an den fröhlichen Gesichtern der Eltern, dass es das war wovon sie nur noch zu träumen wagten. Das Herzen der Eltern schlugen so laut vor Freude das sie dachten ihre Jungen könnten es hören, was natürlich nicht der Fall war. „Mutti, Vati stimmt es wir bekommen nun doch einen Hund fragte Felix“. „Ja mein Liebling“, sagte die Mutter, „ich konnte Eure und die traurigen Augen eures Vatis nicht länger sehen und ehrlich gesagt, meine Hüften sind wirklich etwas zu dick geworden in letzter Zeit“.

Die Jungen waren Feuer und Flamme und wollten den kleinen Hund am liebsten sofort mitnehmen. Das war natürlich nicht möglich denn die Welpen waren erst vier Wochen alt. Mit dem Wissen ja wir bekommen ja einen kleinen Hund gaben sich Felix und Fabian zufrieden und erlaubten großzügig, dass die Mutti sich den Hund aussuchen durfte. Frau Weilmann, so hieß die Frau die die Welpen abgeben wollte, ließ die glückliche Familie in ihren Garten damit sie sich einen der Welpen aussuchen sollten. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Als die vier das Grundstück betraten liefen alle vier Welpen weg, sie hatten Angst. Felix meinte na das sind ja Pfeifen warum hauen die denn ab? Frau Weilmann sagte „das ist doch normal, die kleinen Hündchen kennen noch nicht so viele Menschen das ändert sich erst mit der Zeit“. Enttäuscht wollen die vier wieder gehen um ein anderes Mal wieder zu kommen. Sie standen an der Gartentür und unterhielten sich noch mit der netten Frau Weilmann. Plötzlich jauchzte Fabian auf und hob  erschrocken seinen Fuß. Als er nach unten sah stand eines der kleinen Hundekinder vor ihm und leckte an seinem nackten Fuß. Die Familie war sich einig, denn der Hund hatte sich seine Familie ausgesucht. Die Mutti dachte „na toll ich wollte doch den Hund ...“. Als aber Frau Weilmann sagte:“ na da hat sich die kleine Trixi ja schon ihre neue Familie ausgesucht“, war die Mutti sehr zufrieden.

 

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An diesem Abend ging eine glückliche Familie zurück nach Hause. Die jungen plapperten ununterbrochen und zankten wer wohl als erstes mit der kleinen Trixi Gassi gehen durfte. „Ha“ sagte Fabian, „das ist ja wohl klar mich hat die kleine Trixi am Fuß geleckt also mag sie mich am liebsten“. Felix fing an zu weinen da sagte die Mutti: „ weine nicht  Felix in der ersten Zeit gehe ich mit dem Hund raus und einer von Euch beiden darf mich begleiten“. „Der Hund muss erst mal lernen ordentlich an der Leine zu laufen und er muss auch aller zwei Stunden nach draußen gebracht werden, damit er Stubenrein wird“. „So eine kleiner Hund“, sagte die Mutti, „muss noch ganz viel lernen damit er ein guter Hund wird und in der ersten Zeit ist es am besten, wenn sie erst mal nur eine Person hat die den Ton angibt und wer gibt den Ton in unserer Familie an“, fragte die Mutti? „Ihre drei Männer sagten zur gleichen Zeit ,und aus der Inbrunst ihrer Überzeugung, natürlich du Mutti“. „Genau“, sagte die Mutti „und ich entscheide dann wem von Euch beiden ich dann später einmal den Hund zuerst anvertraue, denn auch ihr müsst erst noch lernen mit dem Hund umzugehen und da gibt es für Euch sehr viel zu lernen“. Claudia sah schon die zerknabberten Schuhe vor sich und machte sich auch Gedanken um die so liebevoll angeklebten Tapeten des Vaters.

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Von dem Abend an besuchten die vier ihr kleines niedliches neues Familienmitglied jeden Abend. Der Vati konnte in der ersten Woche nicht jeden Tag mitgehen, weil er Bereitschaft hatte und das Haus nicht verlassen durfte. Als er dann eine Woche später wieder mitkam, sagte er „man ist die kleine aber gewachsen“ und war so stolz darauf als ob er ihr persönlich zu ihrem schnellen Wachstum verholfen hätte.

 

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Auch die anderen drei Hundekinder wuchsen von Woche zu Woche prächtig heran. Frau Weilmann hatte inzwischen für die anderen drei auch eine liebe Familie gefunden. So kam es das im Garten von Frau Weilmann mitunter ganz schön viel Trubel herrschte. Die Hunde fanden es toll  miteinander zu toben und ab und an mal den Menschen in die Hacken zu zwacken. Besonders Trixi fand es toll und sie versuchte auch alle die sich zu sehr mit ihrem Gesicht dem ihren näherten selbiges abzuknutschen was immer mit gejauchse der Personen verbunden war die gerade geknutscht wurde. Trixi freute sich jeden Abend, wenn ihre Menschen sie besuchen kamen und tollte mit Fabian und Felix herum. Sie war ganz verrückt nach Stöckchen und einem kleinen roten Ball den die Mutti extra für Trixi gekauft hatte. Sie liebte es an dem Stöckchen zu knabbern und dem roten Ball hinterher zu jagen.

Die Wochen wollten und wollten nicht vergehen. Felix und Fabian konnten es kaum noch erwarten ihre neue kleine Freundin mit nach Hause zu nehmen. „Wir müssen noch mindestens zwei Wochen warten“ sagten die Eltern „bevor wir die kleine mitnehmen können, aber vorher müssen wir uns noch überlegen wo unser neues Familienmitglied schlafen soll“. Felix meinte natürlich das Trixi mit in seinem Bett schlafen kann, „das ist groß genug Mutti und ich lasse dafür auch meinen Teddy im Regal sitzen damit Trixi recht viel Platz bei mir hat“. „Nee“, sagte Fabian „der Hund schläft bei mir ich bin der ältere und außerdem hat sie an meinem Fuß geleckt“. Die Mutti schmunzelte und sagte:  nichts meine lieben Trixi schläft weder bei Felix noch bei Fabian“. „Der Hund schläft......“, „etwa bei dir und Vati“, fragte Felix? „Natürlich nicht“ sagte der Vati, „wir fahren gleich morgen zu Fresskauf und kaufen für Trixi ein Körbchen, eine Leine ein Halsband und einen Kamm“. „Och“ sagte Felix „muss sich der arme Hund auch jeden morgen kämmen“? „Man das ziept doch immer so doof“. Er sprach da aus eigener Erfahrung die er jeden morgen machte, wenn Mutti mit dem Kamm kam. „Natürlich müssen wir den Hund kämmen und bürsten sagte die Mutti das kann sie ja nicht alleine, aber gemacht werden muss es, wenn nicht verfilzt das Fell und es ist auch wichtig für die Durchblutung der Haut“. „Jetzt macht das noch die Mama von Trixi, aber wenn wir sie dann hier haben müssen wir das tun und du lieber Felix darfst sie als erster bürsten“. „Dann bin aber ich dran“ sagte Fabian und stampfte mit seinem kleinen Fuß so kräftig auf den Fußboden auf das Felix vor lauter Schreck auf den Popo viel. Felix der es hasste gekämmt zu werden, stand da und grübelte, hm der arme Hund und ich soll das auch noch machen, „nee sagte er zu seiner Mutti ich will das nicht machen“. „Doch“ sagte die Mutti „es geht nicht danach was du willst es muss gemacht werden und du bist genau der richtige für diese Aufgabe“. Felix blickte seine Mutti verständnislos an und fragte sie: „muss ich das verstehen, liebe Mutti“? „Nein“ lachte die Mutti „das musst du nicht verstehen, aber du wirst es verstehen, wenn es soweit ist“.

 

Am nächsten Tag machte sich die Familie mit dem Auto auf zum Großeinkauf für ihre Trixi. Es wurde alles besorgt was man für die kleine brauchte. Felix wollte ein rosa Halsband und eine rosa Leine für Trixi kaufen, aber Fabian sagte „ne so einen Quatsch brauchen wir nicht unser Hund ist sportlich“ und entschied sich für ein schwarzes Halsband aus Neopren „das kann mit ins Wasser“. „Gut“ sagte Felix „aber die Leine suche ich aus“ und er nahm sich eine schwarz rot geflochtene die ausgezeichnet zu dem Halsband passte. Sie kauften auch noch Futter und der Vati dachte so gar noch an eine Zeckenzange „die ist wichtig“, sagte er „falls unsere kleine mal von solch einem Plagegeist heimgesucht wird“. „Super“ sagte die Mutti „dann haben wir ja alles was wir für unsere kleine brauchen“ und wollte schon zur Kasse gehen, als ihr aber noch einfiel das ihr Hund ja sicher auch noch etwas braucht um ihr Futter zu sich zu nehmen. „Natürlich“ sagte der Vati „wir brauchen noch Fressnäpfe sie kann ja nicht von unseren Tellern essen“. „Warum nicht“ fragte Fabian „dann sind sie wenigstens immer schön sauber und ich brauche nicht mehr abwaschen“. „Frechdachs“, sagte die Mutti, „nein das geht natürlich nicht Trixi braucht noch einen Trink und einen Fressnapf und die darf der Vati aussuchen“. Damit Trixi sich auch richtig wohl fühlt nahm der Vati zwei ganz schicke Exemplare aus Porzellan mit lustigen Tiermotiven darauf. „So“ sagte er „die werden Trixi sicher gefallen und da braucht sie nicht  traurig sein wenn sie sieht das wir von Porzellan fress...“ wollte er sagen verbesserte sich aber noch und die Jungen grinsten. „Essen wolltest du sagen Vati und sie nicht traurig ist das sie aus einem Blechnapf fressen soll“, stellten die Jungen richtig. „Ja genau so wollte ich das sagen meine lieben Kinder, ach wie klug ihr doch seit Hunde fressen (hoffentlich ordentlich) und wir Menschen pflegen zu essen“.

 

Als die vier nach Hause kamen und alles ins Haus getragen hatten, fragte der Vati: „und wo soll nun unser Prinzesschen ihr Domizil aufschlagen“? „Bei mir am Bett“, krähte Felix nein in meinem Zimmer, mich hat sie schließlich als ersten geleckt, wollte Fabian sagen aber den Satz vollendete die Mutti. „Du Fabian sicher hat dich Trixi als ersten begrüßt, aber sie hat ja nun mal nur eine Zunge und sie hat uns allen schon zu verstehen gegeben das sie uns mag“. „Trixi kommt weder zu Felix noch zu dir ihr Körbchen kommt ins Wohnzimmer er gehört nicht ins Kinderzimmer“. „Im Wohnzimmer hat sie auch ihre Ruhe und kann sich zurückziehen wenn ihr all zu sehr herum tobt“. „So ein kleiner Hund braucht auch noch seine Ruhe und viel Schlaf“. „Och“, sagte Felix „wie ein Baby“? „Ja Trixi ist ja auch noch ein kleines Hundebaby sie muss viele kleine Mahlzeiten bekommen ganz oft raus und viel schlafen in der ersten Zeit“ sagte die Mutti. Felix und Fabian schauten sich an und sagten „na davon merkt man aber nichts, wenn wir sie besuchen da tobt sie immer nur herum“. „Ja“ sagte der Vati, „da tobt sie immer nur rum, aber hinterher wenn wir weg sind, schläft sie jedes mal wie ein Murmeltier das hat mir Frau Weilmann erzählt“. „Müssen wir dann auch ganz leise sein wenn das Hundebaby schläft“, fragte Fabian? Er konnte sich noch genau erinnern als sein kleiner Bruder geboren wurde und er auf einmal nicht mehr mit seinen geliebten  Schwungradautos spielen durfte, weil das Baby Felix schlief. „Ja“ sagte die Mutti, „ganz so leise braucht ihr nicht sein ihr könnt schon in euren Zimmern spielen, aber Trixi braucht ihre Ruhe und darum stellen wir das Körbchen auch in das Wohnzimmer damit sie sich dahin zurück ziehen kann, wenn sie ihre Ruhe haben will“. „Aber das ist nur in den ersten Monaten so ihr werdet sehen“. „Bald wird eure kleine Trixi euch nicht mehr von der Seite weichen wollen, und ihr könnt dann froh sein, wenn ihr sie in ihr Körbchen schicken könnt“, sagte der Vater. „Das wird niemals passieren sagten die Jungen“. „Ach wenn es doch nur schon so weit wäre, das wir Trixi endlich zu uns nach Hause holen können“. „Vati, wann ist es soweit“, fragte Felix. Vati überlegte, „wie alt ist Trixi jetzt“? „Als wir sie das erste mal gesehen haben war sie vier Wochen alt“, sagte die Mutti „sie müsste jetzt sieben eineinhalb Wochen alt sein“, stellte Fabian fest nachdem er an den Kalender geschaut hatte. „Ja dann sind es nur noch drei  Wochen“, sagte die Mutti. „Och“, maulten die beiden Jungen, „so lange noch“? „Ja“ sagte der Vati „Trixi muss erst noch lernen selbst ständig zu fressen sie braucht doch noch die Milch von ihrer Mama, aber wir besuchen sie ja jeden Abend“. Das sahen die beiden Knirpse ein und freuten sich schon auf den Abendlichen Spaziergang zu ihrer Trixi.

 

Am gleichen Abend gingen die vier wieder ihre Trixi besuchen und wurden schon Schwanz wedelnd von ihr am Gartenzaun erwartet. Trixi wusste schon ganz genau wer zu ihr gehört. Die jungen spielten mit Trixi. Trixi jagte dem Stock hinterher den Fabian ihr zuwarf und fing den kleinen roten Ball geschickt mit dem Schnäuzchen auf, den ihr Felix zuwarf. „Oh man ist die schlau sagten die beiden wenn sie doch den Ball zu mir brächte damit ich ihn wieder wegwerfen kann“, sagte Felix. „Das lernt sie noch“, sagte die Mutti „sie ist doch noch ein Baby“. Der Vati kam mit einem besorgtem Gesicht aus dem Haus der Frau Wiedmann. „Was ist los“ fragte die Mutti, „ach nichts schlimmes. Paula die Mutti von Trixi hat nicht mehr viel Milch und lässt ihre Welpen nicht mehr an sich ran“. „Zum Glück fressen aber alle vier schon selbstständig so das Frau Wiedmann keine bedenken hat uns Trixi schon jetzt mit zugeben“. „Aber wird sie da nicht traurig sein, wenn sie jetzt schon ihre Geschwister und die Mutter verliert“, gab die Mutter zu bedenken. „Nein“ sagte der Vati „die kleine hat sich schon so sehr an uns gewöhnt so das wir keine bedenken haben brauchen“. „Morgen dürfen wir sie mitnehmen“. Felix und Fabian die mit Trixi herum tobten kamen angerannt und mit ihnen Trixi,“was haben wir da gehört Vati morgen und mitnehmen, heißt das etwa wir dürfen Trixi morgen schon mitnehmen“? „Ja“, sagte der Vati „morgen dürfen wir sie mitnehmen unsere Trixi, Frau Wiedmann hat gesagt sie kann das vertreten, weil Trixi schon alleine fressen kann und ihr euch so lieb um sie gekümmert habt, so das sie ihre Geschwister nicht all zu sehr vermissen wird“. Die Kinder brachen in ein gejubel aus so das sich Trixi und ihre Geschwister fürchterlich erschreckten was aber nur von kurzer Dauer war. Die kleinen Welpen schüttelten sich und tobten dann miteinander munter weiter. „Warum denn nicht gleich heute“ fragte der Nase weise Fabian. „Heute nicht“ sagte die Mutti „lasst Trixi noch eine Nacht bei ihren Geschwistern und ihrer Mama“. „Trixi wird sicher erst mal, wenn auch nur ein bisschen, traurig sein und wir müssen noch dies und das machen“.  „Was denn noch wir haben doch schon alles für Trixi vorbereitet“, sagte Fabian. „Na zum Beispiel überlegen wie wir unsere Wohnung Welpen sicher machen. Ich denke da nur an unsere Schuhe die wir in Zukunft sicher nicht mehr so rum stehen lassen sollten“, sagte die Mutti. „Oki“ sagten die Jungen, „aber morgen früh holen wir sie gleich zu uns nach Hause“. „Ja und ich stelle meine Turnschuhe auf den Kühlschrank da kommt sie nicht ran“ flüsterte Felix seinem Bruder zu. „Du kommst da wohl ran“, spöttelte Fabian, „du kleiner Wicht“. „Na klar sagte Felix ich komme da hoch ich kann doch gut werfen und eine Leiter haben wir  auch“. „Mit Schuhen in der Küche herum werfen da werden sich Mutti und Vati aber freuen“ sagte Fabian zu seinem kleinen Bruder. „Wirst schon sehen“, antwortete Felix, „mein Lebkuchenhaus habe ich auch da drauf gestellt damit du da nicht ran kommst lieber Fabian und vor allem damit du es dort nicht siehst“. Fabian erinnerte sich noch gut an das Lebkuchenhaus welches Felix an Weihnachten zusammen mit seiner Kindergärtnerin gebastelt hat um es ihm zu schenken. Fabian hat es damals wirklich nicht auf dem hohen Kühlschrank stehen sehen und war um so überraschter als sein kleiner Bruder es ihm zu Weihnachten geschenkt hat. Aber ob Mutti und Vati die Idee mit den Turnschuhen so gut finden, wollte er eigentlich nicht so richtig glauben. Er sagte aber nichts zu seinem kleinen Bruder und die Eltern hatten es nicht gehört. Fröhlich gingen die vier nach Hause. Trixi stand hinter der Gartentür und winselte ihren vier Menschen hinterher. Fabian drehte sich herum und rief ihr zu, „morgen meine kleine morgen darfst du mit uns mit“.

 

Der große Tag kam, Felix und Fabian waren schon lange wach und lauschten an der Tür des Elternschlafzimmers. „Nichts zu hören“, sagte Fabian. „Ja die pennen noch“, jammerte Felix. „So ein Mist warum werden die denn nicht wach“. „Sonst sind sie doch immer wach und wecken uns wenn ich in die Schule und du in den Kindergarten musst“, sagte Fabian. „Wie spät ist es eigentlich“ fragte Felix seinen großen Bruder. Er konnte die Uhr noch nicht lesen, was er wieder einmal sehr bedauerlich fand und sich vor nahm es jetzt unbedingt zu lernen. „Warte“ sagte Fabian, der die Uhr schon kannte, er war ja schon in der ersten Klasse. Sie gingen ins Wohnzimmer wo die große Standuhr stand. „Es ist erst halb fünf“ sagte Fabian zu seinem kleinen Bruder. „Ist das noch sehr früh“, fragte Felix. „Ja“, sagte Fabian „sehr früh viel zu früh“. „Vati und Mutti haben gestern Abend noch lange erzählt“, wusste Fabian zu berichten „und sie haben noch den Flur aufgeräumt und alle Schuhe versteckt“. „Nicht versteckt“ sagte Felix „die stehen sicher alle auf dem Kühlschrank“ und ging in Richtung Küche. „Quatsch“, sagte Fabian, „niemand stellt seine Schuhe auf den Kühlschrank du kleines dummchen“. „Schau mal in den Schuhschrank“. „Oki das mache ich“ er schaute aber trotzdem erst mal auf den Kühlschrank und da stand nichts nur die alte Zuckerdose die der Vati mal von der Uroma geschenkt bekommen hat. Felix fragte sich warum die Zuckerdose auf dem Kühlschrank stand, aber sagte weiter nichts dazu. Er lief wieder zur Schlafzimmertür der Eltern wo Fabian immer noch am lauschte. „Die Schuhe stehen nicht auf dem Kühlschrank nur die olle Zuckerdose“. „Das habe ich dir doch gesagt“ sagte Fabian, „glaubst du es mir nun“? „Ja“, sagte Felix. „Wie bekommen wir denn nun die Eltern nur wach“. „Ich weiß nicht“ sagte Fabian, „aber ich habe eine Idee gehe bitte schnell noch einmal in dein Bett und lass mich machen bleib aber liegen egal was passiert“. Felix lief schnell in sein Zimmer und zog die Decke über seinen Kopf, „was hat Fabian nur vor“, fragte er sich. „Bestimmt nichts gutes“. Auf ein mal klingelte es Sturm an der Wohnungstür. Wer kommt uns denn um die Zeit besuchen, fragte sich Felix der immer noch schwitzend unter seiner Decke lag. Er hörte wie der Vati schimpfend zur Tür schlurfte. Fabian hatte ganz leise die Wohnungstür geöffnet geklingelt und ist dann schnell wieder in sein Zimmer und ins Bett gesprungen. Felix hörte Fabian rufen, „Vati wer klingelt denn um die Zeit bei uns“? „Das möchte ich auch gerne wissen“, sagte der Vater „um diese Zeit und das zum Sonntag“. Ui daran hatte Fabian ja überhaupt nicht gedacht heute war ja Sonntag. „Niemand da“, hörte er den Vater auf dem Flur rufen, „so eine Frechheit“. „Was ist denn los“, hörte Felix, die Mutti den Vati fragen. „Nichts Liebling leg dich wieder hin, es war wohl falscher Alarm“. „Jetzt bin ich wach“, sagte die Mutti „ich mache das Frühstück wir haben ja heute noch viel vor“. „Mal sehen ob unsere Herren Söhne vom klingeln wach geworden sind“. „Fabian ist vom klingeln wach geworden“, sagte der Vati. „Fabian ist vom klingeln wach geworden“, fragte die Mutti, „der hört doch nicht mal den Wecker der auf seinem Nachtisch steht“. Als sie auf den Flur kam und ins Bad gehen wollte, standen Felix und Fabian am Waschbecken und putzen sich freiwillig die Zähne. „Komisch sagte die Mutti, ist heute Muttertag“? „Neeee, krähte Felix heute ist Trixitag“. Mutti und Vati schauten sich an und grinsten, „ach so“ sagte der Vati „heute ist ja Trixitag, aber die schläft ja sicher noch“. „Ist es etwa zu früh für Hundebabys“, fragte Felix enttäuscht. „Ja“, sagte der Vater „und für Herrchen und Frauchen ist es definitiv viel zu früh“. „Was nun“, fragten die Kinder wie aus einem Mund. „Nichts was nun“, sagte der Vater „schön das ihr euch gleich daran gewöhnt so Zeitig auf zustehen es macht euch ja auch offensichtlich nichts aus“. „Am nächsten Sonntag lieber Fabian, darfst du wieder so früh aufstehen und mit Trixi kurz nach draußen gehen“. „Bitte klingele dann aber nicht wieder um diese Zeit an der Tür, weil Mutti und ich dann noch schlafen werden“, sagte der Vati. „Oki nächsten Sonntag klingele ich dann nicht“, sagte Fabian und wunderte sich warum Mutti und Vati auf einmal lachten.

 

 

 

  • II. Kapitel
  • Trixi zieht ein.

     

    Claudia machte das Frühstück. Sie deckte den Tisch besonders schön, Fabian und Felix halfen fleißig dabei. Sie kochten Eier und machten Toast. Brötchen konnten sie ja leider keine kaufen, weil der Bäcker erst um 8 Uhr öffnete. Das machte den Kindern aber überhaupt nichts aus. Nur der Vati maulte, weil er keine Sonntags Brötchen bekam. Nach dem Frühstück, das an diesem Sonntag sehr schnell beendet war, räumten die Kinder das Geschirr in den Geschirrspüler, Felix kämmte sich seine Haare, freiwillig, zum dritten mal. Dann gingen alle vier los um ihre Trixi endlich nach Hause zu holen. Als sie am Grundstück von Frau Weilmann ankamen war es ganz ruhig. „Ob die alle noch schlafen“, fragte Felix seine Eltern? Die Eltern wussten es nicht, es war inzwischen schon um 9Uhr und diese Zeit war mit Frau Weilmann abgesprochen. „Egal“, sagte der Vater, „wir klingeln dann werden wir es wissen“. Gesagt getan sie klingelten welches sofort mit freudigem Hundegebell erwidert wurde. Die Tür ging auf und gleich darauf stürmten Trixi und ihre Mama, gefolgt von Frau Weilmann, an das Gartentor. Trixi freute sich, ihre Menschen zu sehen und sprang einen nach dem anderen freudig an. Es machte ihr auch überhaupt nichts aus, an die Leine genommen zu werden. Felix und Fabian, wollten auch so schnell wie möglich mit ihrer kleinen Trixi nach Hause gehen um ihr alles zu zeigen. Die Familie verabschiedete sich von Frau Weilmann und von Paula, die etwas traurig aussah und gingen die Straße entlang zurück nach Hause. Trixi sprang an der Leine hoch und wollte in sie hinein beißen das sollte natürlich nicht sein. Claudia sagte als sie es immer wieder versuchte: „Trixi nein“ und Trixi verstand es ziemlich schnell. Sie wollte dann an Fabians Ringelsöckchen knabbern, aber auch da sagte Claudia wieder: „Trixi nein“. „Ach Mutti“, maulten die Kinder, „schimpfe doch nicht so sehr mit Trixi, sie ist doch noch ein Baby“, aber Claudia sagte: „mit der Erziehung eines Hundes muss man gleich anfangen und ihm zeigen wer der Herr im Hause ist“. „Sie darf sich erst gar nicht angewöhnen etwas zu zerbeißen hier beißt sie noch in die Leine oder in eure Socken, zu Hause ist dann der Sessel und das Sofa dran“. Das sahen Felix und Fabian ein und auch sie sagten zu Trixi „nein“, wenn sie wieder in die Leine beißen wollte. „Trixi nicht in die Leine beißen zu Hause haben wir schönes Spielzeug für dich wo du rein beißen darfst“.

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    Nach dem sie noch eine Weile gelaufen waren, setzte sich Trixi hin und pullerte, Claudia lobte Trixi überschwänglich und gab ihr ein Leckerli. Die Jungen schauten verwundert und fragten die Mutti warum sie das tut. Claudia sagte: „damit Trixi lernt, dass sie nur hier draußen ihr Geschäft erledigen darf“. Auf ein mal legte sich Trixi auf den Boden und wollte schlafen. „Och“, sagten die Jungen, „jetzt machst du schon schlapp“? „Wir sind doch noch nicht zu Hause“. „Trixi ist noch zu klein um so weit zu laufen“, sagten die Eltern. „Wir müssen sie tragen. Fabian wollte sich bücken um Trixi auf den Arm zu nehmen, aber den Gedanken hatte auch Felix und schon knallten die beiden Kinderköpfe an einander. Felix weinte und Fabian schimpfte auf seinen Bruder. „Wenn zwei sich streiten und nicht einig werden“, sagte der Vati, und hob Trixi auf, „freut sich der dritte“ und trug seine Trixi nach Hause. Vor der Haustür angekommen, setzte der Vater Trixi noch einmal runter, damit sie ihr neues Umfeld erst mal beschnuppern konnte. Das tat Trixi auch ausgiebig und pullerte auch noch mal auf die Wiese wofür sie von Claudia wieder überschwänglich gelobt wurde. Dann wurde Trixi nach oben vor die Wohnungstür getragen. Claudia schloss die Tür auf und ging, gefolgt von Trixi, in die Wohnung. Trixi lief erst mal von einen Zimmer in das nächste und schnupperte, sie konnte gar nicht genug schnuppern. Dann lief sie gefolgt von Fabian und Felix in Felix Kinderzimmer und zog an der Schnur von Rollo. Das Rollo ging nach unten und verursachte ein Geräusch das Trixi noch nicht kannte. Sie erschreckte sich und ließ die Schnur wieder los, worauf das Rollo mit einem gewaltigen Krach wieder nach oben schoss. Trixi erschreckte sich fürchterlich und lief in das Zimmer von Fabian. Dort angekommen hockte sie sich auf den Bettvorleger von Fabian und machte einen großen Berg. Als sie damit fertig war lief sie freudig zu Claudia um sich ein Leckerli zu holen. Aber Claudia gab ihr kein Leckerli, sie schimpfte ganz fürchterlich mit Trixi „böser Hund und Ferkel und Kind vom Ferkel“, so das Trixi sich erst mal entschloss gleich noch zu pullern, denn, so dachte sie dafür gibt es ein Leckerli.

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    Das war aber auch falsch, denn jetzt schimpfte Frauchen Claudia noch viel mehr. Trixi drehte sich um und schaute in die Gesichter der andern Familienmitglieder, aber alle schauten sie böse an. Sie setzte sich auf ihren Popo legte den Kopf in die Seite und schaute Claudia mit tausend Fragezeichen über ihrem kleinen Kopf an, worauf Claudia auf einmal nicht mehr so böse schaute und sie auf ihren Arm nahm. Sie ging schnell noch mal mit Trixi runter in den Garten und sagte zu ihr. Hier sollst du pullern und nicht in der Wohnung. Trixi setzte sich wieder hin  und schaute Claudia mit tausend Fragezeichen über ihrem kleinen Kopf an, worauf Claudia zu ihr sagte, na das bekommen wir schon hin. Sie trug Trixi wieder in die Wohnung und zeigte ihr ihr Körbchen. Trixi legte sich hinein und schlief ein. Felix und Fabian maulten „ach wir wollten doch jetzt mit Trixi spielen und nun schläft sie“. „Ja“, sagte die Mutti, „lasst sie schlafen, aber passt bitte auf, wenn sie wieder wach wird, dann müssen wir sofort mit ihr runter gehen damit sie dort ihr Geschäft erledigen kann“. Die beiden Jungen setzten sich auf das Sofa und schauten Trixi beim schlafen zu. Ab und an seufzte Trixi im Schlaf. „Sie träumt sicher von ihrer Mama und ihren Geschwistern“, flüsterte Felix seinem Bruder ins Ohr. „Ja, das glaube ich auch und von Frau Weilmann“, erwiderte Fabian. Nach einer halben Stunde erwachte Trixi wieder. Felix und Fabian riefen nach ihrer Mutti. Sie kam auch sofort und lief mit Trixi schnell in den Garten, aber Trixi musste nicht und so kamen sie nach 20min. unverrichteter Dinge wieder hoch. Oben angekommen lief Trixi fröhlich schwanzwedelnd in den Flur und hockte sich auf den weichen Teppich, ach war das schön weich und warm, könnte man denken, dachte sie und pullerte wieder auf den Teppich. Es lagen zwar genügend Scheuerlappen im Flur rum, aber Trixi fand den weichen Flor des Teppichs viel angenehmer. Leider fand Claudia das nicht so und schimpfte wieder mit Trixi. Sie nahm Trixi sanft am Ohr, zeigte auf das Pfützchen und wackelte mit dem Zeigefinger vor Trixis Nase herum und sagte böse Trixi böse böse und nochmals böse. Dann schnappte sie Trixi und ging wieder in den Garten mit ihr dort war aber das Gras nicht so schön weich und warm wie der Teppich und Trixi dachte sich, was will die nur von mir? Sie setzte sich wieder vor Claudia hin neigte den Kopf zur Seite und schaute sie fragend an. Claudia sagte: „na das wird schon kleine Maus“. Als sie wieder nach oben kamen spielten Fabian und Felix mit ihr Ball. Die Mutti kochte in der Zwischenzeit das Essen. Sie wollte das pünktlich gegessen wird. „Hm das riecht aber lecker“, sagte der Vati, „was gibt es denn schönes“. „Es gibt Schnitzel und Mischgemüse“, antwortete Claudia. Als alle am Tisch saßen um zu essen, merkte Claudia wie Felix und Fabian ihr Schnitzel eifrig in kleine Stückchen schnitten. Trixi stand zwischen den Stühlen der Jungen und leckte sich ihr Mäulchen. „Ich warne euch ihr beiden“, sagte die Mutti, „der Hund bekommt nichts vom Tisch“. „Nein“ ich lege es doch unter den Tisch“, erwiderte Felix. „Auch das nicht“, sagte die Mutti „der Hund kann von unserem Essen sehr krank werden und das wollen wir doch nicht und außerdem soll sich Trixi das betteln am Tisch gar nicht erst angewöhnen“. „Beachtet sie einfach nicht“, sagte der Vater, „dann hört sie von ganz alleine auf“. „Trixi bekommt auch gleich etwas zu fressen, wenn wir fertig sind“. Es war so traurig anzusehen, wie die kleine Trixi vor dem Tisch saß und ihr niemand etwas abgeben wollte. Die Kinder aßen ihr Essen ganz schnell auf und auch der Vati und die Mutti beeilten sich. Dann bekam Trixi ihr Welpenfutter, welches ihr gut schmeckte und ihre Welt war wieder in Ordnung. Nach dem alle gegessen hatten zog sich die Familie an und alle machten einen kleinen Sonntagsspaziergang. Dieser war freilich sehr kurz. Nach einem mal um das Haus, legte sich Trixi wieder auf den Boden und wollte schlafen. Leider hatte sie noch kein Häufchen gemacht und auch nicht gepullert. „Ja“, sagte Claudia, „das macht ja unser Prinzesschen lieber oben auf meinem neuen Teppich“ und wie sie es sich gewünscht hat, so ging auch ihr Wunsch in Erfüllung. Trixi hörte wieder böser Hund und noch so andere Dinge, aber ihr war das egal sie war Müde und wollte in ihrem Körbchen schlafen. So verging der erste Tag. Claudia stellte auf ihrem Handy eine Erinnerung ein in der sie aller zwei Stunden erinnert werden wollte, um mit Trixi in den Garten zu gehen. „Muss das sein aller zwei Stunden“, fragte ihr Mann? „Ja das muss sein Tag und Nacht vielleicht in der Nacht nicht all zu oft, aber ich ziehe das jetzt erst mal eine Woche so durch“, erwiderte Claudia. Nach dem Abendessen gingen alle fünf noch einmal mit Trixi Gassi. Dieses mal pullerte Trixi und wurde von allen sehr gelobt. Trixi verstand die Welt nicht mehr und dachte sich wohl so, wieso schreit mich keiner an. Oben machen sie ein Theater und dabei mache ich doch da  auch nichts anderes. Komisch diese Welt. Als die Lumovsikis wieder nach Hause kamen gingen die Kinder freiwillig ins Bett sie waren so geschafft vom spielen und ja auch schon seit um halb fünf Uhr wach. Die Eltern setzten sich ins Wohnzimmer und tranken ein Glas Wein auf ihr neues Familienmitglied. Trixi lag in ihrem Körbchen und schlief. So gegen 22 Uhr erwachte das Hundebaby und krabbelte aus ihrem Körbchen. Sofort nahm Claudia die kleine auf den Arm und ging noch ein mal mit ihr in den Garten. Dort erleichterte sich Trixi und wurde wieder sehr von Claudia gelobt. Als sie wieder nach oben kamen, sagte Claudia zu ihrem Mann: „das war ein sehr anstrengender Tag, lass uns jetzt auch zu Bett gehen“. Sie gingen ins Schlafzimmer und legten sich hin. Auf einmal kratzte etwas an ihrem Bett. Claudia machte die Nachtischlampe an und sah Trixi vor ihrem Bett stehen. Sie stand auf, nahm Trixi auf den Arm und trug sie wieder in ihr Körbchen. Kaum lag sie wieder im Bett, kratze es wieder am Bett und Claudia wiederholte diese Prozedur noch ein zwei mal. Dann entschloss sie sich die Schlafzimmer Tür zu schließen was kein so guter Gedanke war denn Trixi saß jetzt vor der Tür und jaulte Herzzerreißend. Claudia stand wieder auf sprach beruhigend auf das Hundebaby ein und trug es wieder in sein Körbchen ihr Mann schlief schon tief und fest. „Toll“, sagte Claudia „genau so habe ich mir das vorgestellt“. Nachdem sie diese Prozedur noch zwei mal wiederholt hatte, hupte ihr Handy, es war Zeit für Trixi noch einmal raus zu gehen. Claudia zog sich einen Trainingsanzug über und hüpfte,dieses mal nicht so fröhlich wie sonst, mit Trixi in den Garten. Trixi saß auf der Wiese und gähnte Claudia an. „Ach ist mein Prinzesschen auch so müde“, fragte sie. Komm Trixi mach fein pi pi, Trixi musste aber nicht sie wollte wieder nach oben. „Gut“, sagte Claudia, „gehen wir wieder hoch und schlafen“. Sie gingen nach oben und Trixi machte ein Pfützchen auf ihre beliebte Stelle im Flur. Claudia schimpfte, aber nur ganz leise, damit sie die Kinder nicht weckte und legte Trixi dann in ihr Körbchen. Erschöpft schlief sie ein. Um 6Uhr klingelte ihr Handy, es war Zeit mit Trixi nach unten zu gehen. Claudia rieb sich die Augen und wollte schnell mit Trixi nach unten gehen.

     

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    Trixi lag vor ihrem Bett auf dem Bettvorleger und gähnte Claudia an. Claudia hatte nicht bemerkt das sich Trixi wieder in das Schlafzimmer geschlichen hatte. Als die beiden zur Wohnungstür raus wollten, lag da ein kleines braunes Häufchen. Claudia, sagte nur zu Trixi: „na alles erledigt“, zeigte aufs Häufchen und sagte „Pfui“. Sie ging mit Trixi trotzdem noch mal runter und nahm das kleine Häufchen mit in den Garten. Dort legte sie es auf die Wiese und zeigte mit dem Finger auf das Häufchen dabei sagte sie immer hier Trixi hier ist es Fein. Trixi schaute Claudia verständnislos an, was will die nur von mir na ja vielleicht begreife ich es irgendwann mal, verstehen tue ich es nicht. Als sie wieder nach oben kamen, war der Frühstückstisch gedeckt und die Jungen saßen kauend am Tisch. Sie begrüßten ihre Trixi freundlich und fragten sie wie sie die erste Nacht in ihrem neuen zu hause geschlafen hat. Trixi wackelte fröhlich mit ihrem Schwanz. „Mich fragt keiner“, sagte die Mutti, „aber danke ich habe auch sehr gut geschlafen“. „War es so schlimm“, fragte ihr Mann? „Schlimmer“, sagte Claudia, „aber es kann ja nur noch besser werden.

     

    Claudia setzte sich zu ihren Jungens und ihrem Mann an den Tisch und frühstückte erst mal ausgiebig. Die Tasse Kaffee tat ihr gut und ihre Müdigkeit verschwand allmählich. Felix und Fabian wollten Trixi füttern. Claudia sagte: „wartet bitte noch einen Moment, bis ich fertig gefrühstückt habe, denn wenn Trixi gefressen hat müssen wir sofort wieder mit ihr nach unten gehen“. „Wieso das denn“, fragte Fabian. „Das muss so sein immer nach dem Fressen und wenn Trixi geschlafen hat müssen wir gleich mit ihr nach draußen gehen, damit sie lernt das sie ihr Geschäft unten machen muss und es nicht auf unserem Teppich machen darf“, sagte die Mutti. „Es wird noch eine Weile dauern, bis sie das begriffen hat und so lange müssen wir halt sehr oft mit ihr runter gehen“. Als der Frühstückstisch abgedeckt war gingen sich Felix und Fabian die Zähne putzen. Sie mussten ja in die Schule und in den Kindergarten. Trixi saß neben dem Waschbecken hielt den Kopf schief und beobachtete was die beiden da machten. Sie schaute von einem zum anderen und man konnte deutlich die Fragezeichen auf ihrer Stirn sehen. Felix erklärte ihr das er sich die Zähne putzt und hielt Trixi die Zahnbürste hin. Trixi schnupperte an der Zahnbürste und drehte sich angewidert davon ab und lief zu Claudia. Es machte den Eindruck als wolle sie sagen, macht das ja nicht mit mir. Dann stand der Vati im Bad und hielt einen ganz komischen Apparat in der Hand. Dieses Gerät machte Trixi angst. Der Vati hielt sich den Rasierapparat ins Gesicht und es surrte und brummte so komisch. Er lachte Trixi an, oder aus, und hielt ihr auch das Gerät unter die Nase. Sofort rannte Trixi wieder zu Claudia und suchte Schutz hinter ihrem Bein. Trixi war die ganze Sache nicht geheuer. Claudia, die inzwischen wieder frisch war, sagte zu Trixi: „so nun komm meine kleine jetzt bekommst du was zu fressen“. Trixi verschlang ihr Welpenfutter gierig und als sie fertig war, gingen Claudia, Felix und Fabian zusammen mit ihr nach unten. Claudia und Felix verabschiedeten sich von Fabian der mit dem Bus zur Schule fahren musste. „Schade, das ich in die Schule muss“, sagte Fabian „ich würde jetzt so gerne mit Euch in den Kindergarten gehen“. „Ja“, sagte Felix „das tut mir wirklich Leid lieber Bruder, eigentlich würde ich ja auch gerne in die Schule gehen und mit dir mit dem Bus fahren, aber heute bin ich überhaupt nicht traurig noch ein Kindergartenkind zu sein“ sagte Felix voller Stolz. Sie winkten beide dem abfahrenden Bus mit Fabian hinterher. Fabian schaute traurig aus dem Fenster und Felix tat der große Bruder nun doch wirklich etwas Leid. Claudia und Felix machten sich zusammen mit Trixi auf den Weg zum Kindergarten. Der Kindergarten war nur etwa 500m von ihrem zu Hause entfernt. Diese 500m wurden für die drei ein ganz schön langer Weg. Trixi war erst Putz munter und sprang fröhlich an ihrer Leine neben den beiden her. Sie setzte sich und pullerte ins Gras, wofür es wieder ein großes Lob von Claudia und Felix für sie gab. Dann tippelte sie munter noch ein paar Schritte weiter um sich dann auf Claudias Fuß zu legen und dort zu schlafen. „Nein“, sagte Claudia zu Trixi „so geht das nicht wir müssen schon noch ein Stückchen laufen“. Sie nahm Trixi auf den Arm und trug sie ein kleines Stück, dann lief Trixi weiter und sie kamen nach einer halben Stunde im Kindergarten an. Die Kinder spielten schon im Garten. Als sie die drei mit der kleinen Trixi sahen, Felix hatte natürlich schon davon erzählt, das die Familie sich einen Hund anschafft, kamen sie an den Zaun gerannt und wollten Trixi alle streicheln. Trixi war erschrocken als auf einmal so viele Kinder auf sie zu gerannt kamen und versteckte sich erst mal hinter Claudias Füßen. Claudia erlaubte den Kindern Trixi zu streicheln, „aber bitte nicht alle auf ein mal Trixi ist so viele Kinder auf ein mal nicht gewöhnt“. Jeder durfte Trixi streicheln und Trixi ließ es über sich ergehen. Sie hatte nun keine Angst mehr und konnte viele Kinderhände lecken, manche schmeckten nach irgendwas schönem, andere rochen überhaupt nicht lecker, sondern so wie die Seife mit der sich Fabian und Felix vor dem essen die Hände wuschen. Pfui. Die Kindergärtnerin kam auch an den Zaun, streichelte Trixi und rief die Kinder zur Beschäftigung. Claudia verabschiedete sich von Felix und sagte wir müssen auch nach Hause. Trixi braucht ihren Schlaf und heute Nachmittag gehen wir in die Hundewelpenschule. „Wohin“, fragte Felix „in die Hundeschule, was ist das denn“? Claudia erklärte ihm kurz was dort passiert und Felix freute sich schon auf den Nachmittag, wo dann natürlich auch sein Bruder Fabian mitkommen durfte. Dann gingen Claudia und Trixi wieder nach Hause. Trixi wollte in die Leine beißen, aber das wurde ihr streng verboten. Sie schnupperte an jedem Grashalm und jedes Steinchen wurde untersucht ob es schmeckt. Claudia sagte immer Pfui und aus so das Trixi die Lust verlor Steinchen in ihr Maul zu nehmen. Trixi fand einen Stock der doppelt so lang war wie sie selber und den trug sie fröhlich bis fast nach Hause. Unterwegs machte sie noch ein kleines Häufchen, worüber sich Claudia wieder sehr freute und Trixi lobte. Als sie kurz vor ihrem Haus ankamen trafen sie Frau Wiedmann die mit Paula auch einen Spaziergang machte. Trixi freute sich und sprang an Frau Wiedmann und Paula hoch dabei machte sie vor lauter Freude ein Pfützchen wofür Claudia sie wieder loben wollte. Frau Wiedmann riet aber Claudia es lieber jetzt nicht zu machen, sonst würde es für Trixi bedeuten, das sie vor Freude pullern darf. „Wieder was dazu gelernt, Frau Wiedmann“, sagte Claudia. Trixi hatte es auch gar nicht bemerkt das sie eine Pfütze gemacht hat sie war außer Rand und Band vor lauter Freude. Claudia erzählte Frau Wiedmann von Trixis erster Nacht im neuen zu Hause und das sie ganz schön fix und fertig war. Frau Wiedmann sagte zu ihr, das sie es mit dem nach unten gehen nicht übertreiben solle, „wenn sie vorläufig abends um 22h noch mal raus gehen, wird Trixi schon bis zum nächsten morgen aushalten“, sagte sie. „Ich werde es versuchen und vielleicht klappt es ja auch“, sagte Claudia. Als sich die beiden Frauen voneinander verabschiedeten, wollte Trixi sehr gern noch mit ihrer Mama mitlaufen, aber Claudia nahm sie auf den Arm und sagte „nein kleine Maus wir müssen jetzt nach Hause“. In der Wohnung angekommen setzte sich Trixi wieder auf ihre altbewährte Stelle und machte ein kleines Pfützchen, Claudia dachte sie guckt nicht richtig und schimpfte mit Trixi. Sie holte einen Schwamm und die Zitronensaftflasche und kippte etwas davon auf den Fleck. Dabei schimpfte sie immer noch mit Trixi, die sich in ihr Körbchen verdrücken wollte. Sie nahm Trixi und stellte sie neben ihr Pfützchen hin und zeigte mit dem Finger auf die Stelle. Trixi schnupperte daran und verzog ihr Gesicht die Zitronensäure krabbelte sehr unangenehm in ihrer Nase. „Hoffentlich hast du es jetzt begriffen“, sagte Claudia noch, aber Trixi war schon in ihrem Korb verschwunden um ein Schläfchen zu halten. Inzwischen war es schon 10 Uhr. Oh man wie doch die Zeit vergeht, es ist schon so Spät und ich habe in der Wohnung noch nichts gemacht. Schnell stellte Claudia die Waschmaschine an und ließ den Geschirrspüler laufen. Dann Duschte sie rasch und als sie sich die Haare föhnen wollte stand Trixi schon wieder neben ihr. Mit nassen Haaren lief Claudia schnell mit Trixi die Treppen hinunter in den Garten wo Trixi auch gleich eine Pfütze machte. Claudia sagte: „Menschenskind Hund, du lernst es ja doch“ und lobte Trixi sehr. Sie ging wieder mit Trixi hoch um sich fertig zu machen. Als sie sich die Haare föhnte saß Trixi neben ihr und beobachtete sie ganz genau. Claudia richtete den Föhn auf Trixi und dieses mal fand Trixi es noch viel schlimmer als die Zahnbürste und den Rasierapparat. Die Luft war zwar schön warm, aber das Geräusch das dieser Föhn verursachte war schrecklich. Trixi lief schnell in ihr Körbchen und versteckte sich dort unter der Decke. Es war ja kein anderer da, bei dem sie Schutz fand. Sie beschloss in Zukunft immer wenn sie vor etwas Angst hat in ihr Körbchen zu fliehen. Claudia lachte im Bad und sagte zu Trixi: „du brauchst doch keine Angst zu haben, das ist doch nur ein Föhn, den wirst du auch mal brauchen wenn es draußen Regnet“. Das war Trixi alles egal sie zitterte und verkroch sich noch mehr unter ihre Kuscheldecke.

     

     

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